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Neuro Finance – Anlegern ins Gehirn schauen

Wer die Menschen wirklich erreichen will, sollte wissen, was in ihren Köpfen vorgeht. Neuro Finance nimmt diesen Anspruch wörtlich, wie Behavioral-Finance-Experte Thorsten Hens von der Universität Zürich im Interview mit ergo Kommunikation erklärt: „Man schaut den Leuten ins Gehirn, während sie Entscheidungen unter Unsicherheit treffen. Dann schaut man, wo die Aktivation höher ist.“ Klingt gruselig, liefert aber spannende Erkenntnisse – und regt zu vielen Fragen an: Sind Risikofreude und Risikoscheu bei Anlegern etwa biologisch bedingt? Und wenn ja: Was heißt das für die Chancen von Anlageberatung? Oder die Ausgestaltung von Kommunikationsstrategien, die darauf abzielen, mehr Menschen für die Börse zu begeistern – gerade auch diejenigen, die ihr Geld in guter deutscher Tradition vor allem in Sparbücher stecken – selbst wenn negative Zinsen drohen.

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